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Ansgar-Medaille
Bildquelle: Erzbistum Hamburg

Erzbistum würdigt beispielhaftes Engagement

Vier engagierte Menschen aus Hamburg, Kiel und Neubrandenburg erhalten am Sonntag, 28. Januar, die Ansgar-Medaille des Erzbistums Hamburg. Damit würdigt die Kirche ihr beispielhaftes Engagement. Erzbischof Stefan Heße verleiht die Auszeichnungen im Eröffnungsgottesdienst der St. Ansgar-Woche, der um 10 Uhr im Hamburger St. Marien-Dom (Am Mariendom 1, St. Georg) beginnt.

Manfred Dachner aus Neubrandenburg engagiert sich in der Hospizarbeit. Im Dreikönigsverein seiner Heimatstadt ist er für den Jugendaustausch mit Israel und für soziale Projekte verantwortlich.

Brigitte Frodermann aus Kiel wird vor allem für ihre Frauenarbeit geehrt. Neben ihrem Einsatz in der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands engagiert sie sich im Landesfrauenrat und im Kieler Frauenbündnis,

Kudusan Okbu aus Hamburg hat die junge katholische eritreische Gemeinde in Hamburg aufgebaut. Frau Okbu lebt seit zwanzig Jahren in Deutschland. Als vor einigen Jahren immer mehr junge Flüchtlinge aus Eritrea nach Hamburg kamen, hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, ihnen hier eine kirchliche Heimat anzubieten.

Therese Schulze aus Hamburg engagiert sich in der Gehörlosenarbeit. Sie setzt sich für die Belange hörgeschädigter Menschen ein und unterstützt die Gehörlosenseelsorge im Erzbistum Hamburg.

Die Ansgar-Medaille ist im Jahr 2000 geschaffen worden. Mit ihr werden Frauen und Männer für ihren „vorbildlichen Einsatz für die Kirche" ausgezeichnet, so das Statut. Auch für bedeutende Leistungen im kulturellen, sozialen und wissenschaftlichen Bereich kann sie vergeben werden.

Die Medaille ist aus Silber gefertigt und teilvergoldet. Sie zeigt den Bistumsgründer Ansgar, der die thronende Gottesmutter verehrt. Die Darstellung wird von dem Schriftzug „Verdienstmedaille Erzbistum Hamburg" umrahmt.