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Partnerdiözese Iguazú in Argentinien
Wo liegt Iguazú?
12 000 Kilometer Entfernung liegen zwischen den Partnerbistümern Hamburg und Puerto Iguazú im nordöstlichen Zipfel Argentiniens. Beide Diözesen verbindet eine fast zehnjährige Freundschaft. Das ist lange – verglichen mit dem Alter der Bistümer. Hamburg wurde im Januar 1995, Puerto Iguazú im Juni 1986 errichtet. Am Anfang der Freundschaft stand die Tätigkeit des Diakons Gerardo Vetter aus Eldorado. Er kam für zwei Jahre als Gefängnisseelsorger nach Hamburg, weil sein sozialer Einsatz für die Landbevölkerung mächtige Gegner auf den Plan rief. Als die Situation für ihn und seine Familie bedrohlich wurde, fand der deutschstämmige Diakon in Hamburg eine Tätigkeit fernab der Schusslinie.
Partnerschaft zwischen Hamburg und Iguazú
In den vergangenen Jahren sind mehrfach offizielle Gruppen aus beiden Bistümern über den Ozean gereist.

Zuletzt reiste Generalvikar Franz-Peter Spiza nach Iguazú zur Einführungsfeier des neuen Bischofs Marcelo Raúl Martorell. Begleitet wurde er vom Pfarrer Peter Wohs und Weltkirchen-Referenten Dr. Guido Brune. Am 8. Dezember 2006 wurde Bischof Martorell in Puerto Iguazú geweiht.

Hamburg 2006
Im Sommer 2006 besuchte eine Gruppe Jugendlicher aus Iguazù die Partnerdiözese Hamburg.
Die Gäste nahmen aktiv am 'Fest der Völker und Kulturen' anlässlich der Fußball WM 2006 teil.
Jugendliche halten die Verbindung zwischen den Partnerbistümern Hamburg und Iguazú in Argentinien
Im Jahr 2003 ging zum ersten Mal eine Jugendliche, Annika Duhn aus Kiel, für ein Jahr nach Iguazú und arbeitete dort in der Sozialpastoral. In Jahr danach folgten ihr Pia Duhn, ihre Schwester, und Benedikt Jahnke zwei weitere junge Freiwillige. Im September 2004 begann für sie der einjährige „Freiwilligendienst“, zunächst in El Dorado, der größten Stadt der Region.
 „Ich wollte nicht sofort nach dem Abitur weiter lernen, sondern etwas ganz anderes kennen lernen, einen anderen Erdteil und eine andere Kultur“, beschreibt Pia Duhn ihre Beweggründe für das Freiwilligenjahr.
Die erste Station ihrer Arbeit ist das Unterkunftshaus „Hogar Madre Teresa de Calcutta “. In diesem Haus finden Angehörige von Kranken Unterkunft, die in der benachbarten Klinik operiert werden – und die zum Teil 100 Kilometer entfernten Orten kommen. Das Haus wird vom Bistum Puerto Iguazú betrieben und vom Erzbistum Hamburg gefördert.
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