zur den Kirchgemeinden
Berufe der Kirche
Diakon
Diakon bedeutet Diener. Die ersten Christen haben dieses Amt als besonderen Dienst für die Armen und Bedürftigen eingesetzt. Der Diakon ist vor allem der Nächstenliebe, dem sozialen Dienst verpflichtet. Das Amt des Diakons wird in der Diakonenweihe durch den Bischof übertragen. Heute gibt es Diakone in zwei Lebensformen. Angehende Priester werden ein Jahr vor der Priesterweihe Diakone. Sie sind in diesem Jahr in karitativen Arbeitsfeldern tätig. Die Mehrzahl der Diakone im Erzbistum Hamburg sind „ständige Diakone“. Das „ständige Diakonat“ wurde weltweit vor 30 Jahren wieder eingeführt. Der ständige Diakon ist in der Regel ein verheirateter berufstätiger Mann. Er übt seinen Dienst in der Gemeinde aus. Dort hat er einen Schwerpunkt in einem sozial-karitativen Dienst. Er unterstützt andere karitative Dienste und ist außerdem in der Glaubensverkündigung und im Gottesdienst tätig.
 
Diakon kann jeder katholische Mann werden, sofern er für das Amt persönlich geeignet ist. Diakone, die zum Zeitpunkt der Weihe nicht verheiratet sind, sind zur Ehelosigkeit verpflichtet. Die Ausbildung erfolgt in einem theologischen und pastoralen Kurs. Die Leitung hat der Regens des Priesterseminars.
Regens
Domkapitular  Dr.  Thomas Benner
Schmilinskystraße 78
20099 Hamburg

Tel.:   (040) 248 77 310
Email: benner
VWX
@
YZ
egv-erzbistum-hh.de



weiterführende Links:

www.diakone.de