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Die katholische Kirche in Deutschland zählt rund 25,7 Millionen Gläubige. Damit sind 31,2 % der rund 82,3 Millionen Deutschen katholisch. Etwa gleich viele Christen gehören der evangelischen Kirche an, ca. 1,2 Millionen den orthodoxen Kirchen. Fast 3,3 Millionen (etwa 4 %) der Bevölkerung sind Muslime, die Zahl der Angehörigen jüdischer Gemeinden beträgt ca. 108.000. Durch die Vereinigung Deutschlands hat sich der Anteil konfessionsloser Deutscher beträchtlich erhöht; er liegt heute bei fast einem Drittel der Bevölkerung.
Kirchlich gegliedert sind die 27 deutschen Bistümer in sieben Kirchenprovinzen mit den Erzdiözesen Bamberg, Berlin, Hamburg, Freiburg, Köln, München-Freising und Paderborn. Der Erzbischof als Leiter einer Kirchenprovinz, der deswegen auch den Titel Metropolit führt, hat gewisse Aufsichtspflichten über die zu seinem Verantwortungsbereich gehörenden Suffraganbistümer. Das zahlenmäßig größte Bistum ist die Erzdiözese Köln mit rund 2,2 Millionen Katholiken, das kleinste das Bistum Görlitz mit ca. 31.000 Katholiken. Diasporagebiete, in denen Katholiken eine Minderheit in der Bevölkerung sind, liegen im Norden und Osten der Bundesrepublik. Die Bistümer mit dem höchsten Katholikenanteil an der Bevölkerung sind Passau mit 88,9 %, Regensburg mit 73,5 %, Augsburg 65,5 %, Würzburg mit 63,7 % und Trier mit 62,4 %. Den geringsten katholischen Bevölkerungsanteil weisen im Schnitt die Bistümer in den neuen Bundesländern auf: etwa Dresden-Meißen mit 3,4 %, Magdeburg mit 3,8 % und Görlitz mit 4,1 %. Auch das Erzbistum Hamburg, das die Bundesländer Hamburg und Schleswig-Holstein und den mecklenburgischen Teil von Mecklenburg-Vorpommern umfasst, ist mit 6,8 % Katholiken von extremer Diaspora geprägt. Ähnliches gilt für das Erzbistum Berlin mit einem Katholikenanteil von ebenfalls 6,8 %.
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